Chili-Anzucht
im Garten

Aussaatkalender – verpasse keinen Pflanzzeitpunkt mehr

Kaum ist Weihnachten vorbei und man ist gut im neuen Jahr angekommen, könnte es für mich direkt Frühling werden. Mit diesem Frühlingsgefühl im Herzen meldet sich auch direkt die Ungeduld und freudige Erwartung auf das neue Gartenjahr. Doch die Realität sieht leider anders aus. Frost und Schnee. Okay, okay, ist ja auch gut so…. Wenigstens sind wir dank meines Aussaatkalenders immer auf dem Laufenden und verpassen es nicht, ein Gemüse rechtzeitig zu säen.

Glücklicherweise gibt es ja auch im Januar schon das ein oder andere Gemüse, das man vorziehen kann. Das Kind freut sich auch schon und ist ganz hektisch am Werk. Sieht so aus, als ob mein Zwergi genauso aufgeregt ist wie ich, dass es jetzt endlich los geht. Also nichts wie ran.

Was sagt denn nun der Aussaatkalender? Hier steht, dass man Chili, Peperoni, Süßkartoffel und Salat vorziehen kann. Gerade Chili braucht sehr lange und wird daher heute, Mitte Januar, von uns gepflanzt. Ursprünglich wollte ich lediglich sechs Samen setzen, da ich von Chili nicht so viele Pflanzen benötige. Aber damit war mein Kind gar nicht einverstanden. Viel zu wenig „Gartenarbeit“ für heute. Also gut, dann darf er eben zwölf Samen in die Erde drücken… 🙂

Aussaat

Damit du keinen Pflanzzeitpunkt verpasst habe ich auch für dich einen übersichtlichen und kostenlosen Aussaatkalender erstellt. Du kannst ihn dir in den Downloads herunterladen.

Der Aussaatkalender

Mein Aussaatkalender zeigt ein paar ausgewählte Gemüsesorten, die ich gerne anbaue. Es wird unterschieden zwischen „zu Hause vorziehen“, „Saat ins Beet“ und „Pflanze ins Beet“. Der Aussaatkalender dient zur Übersicht und soll dir helfen keine Aussaat mehr zu vergessen. Du kannst ihn auch selbst ergänzen indem du dich über ein Gemüse, das du gerne anbauen willst, informierst und die Daten zum Kalender hinzu fügst.

Tipps für die Aussaat

Die Samen brauchen zu Anfang eine Nährstoffarme Anzuchterde. Erst später wenn die Pflänzchen umgetopft werden oder ins Freiland ziehen ist die Erde dann Nährstoffreicher.

Auf der Fensterbank sollte es nicht zu kalt sein. Um die 22°C – 24°C sollte es für die kleinen Samen schon haben. Genauso sollte auch genügend Licht vorhanden sein. Notfalls hilft eine Pflanzlampe.

Mit einer Sprühflasche oder einer Ballbrause kann man die Samen durchgehend feucht halten bis sich erste Keimlinge zeigen.

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