Der Herbst ist da und unter den Kastanienbäumen liegen endlich wieder überall diese glänzenden kleinen Schätze. Für Kinder gibt es kaum etwas Besseres, als mit einem Beutel loszuziehen und die größten, schönsten oder einfach lustigsten Kastanien zu suchen. Fürs Kastaniensammeln im Herbst braucht man wirklich nicht viel. Ein schöner Spaziergang, ein Beutel und offene Augen. Und schon wird aus einer ganz normalen Runde eine kleine Herbst-Entdeckungstour.
Also Stiefel an, Beutel schnappen und los. Mal sehen, wer die erste Kastanie findet und wer am Ende den vollsten Beutel nach Hause trägt.
Kastanien sammeln im Herbst – was braucht man?
Fürs Kastaniensammeln im Herbst reicht meistens ein Stoffbeutel oder kleiner Korb, in dem die gesammelten Kastanien nach Hause wandern können. Dazu feste Schuhe, denn unter dem Laub verstecken sich schließlich nicht nur Kastanien, sondern auch jede Menge Matsch.

Für eine kleine Entdeckungstour kann zusätzlich der Naturforscher-Rucksack mitkommen. Eine Lupe, ein kleines Notizbuch oder ein Sammelbehälter sind praktisch, aber keines davon ist unbedingt nötig.
Das Wichtigste bringen Kinder ohnehin selbst mit. Nämlich offene Augen und Lust aufs Suchen. Welche Kastanie ist die größte? Welche glänzt besonders schön? Wo versteckt sich die nächste unter dem raschelnden Laub? Schon wird aus einem einfachen Spaziergang eine kleine Herbstschatzsuche.
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Wann und wo kann man Kastanien sammeln?
Die Kastanienzeit beginnt meist im September und reicht je nach Wetter und Region bis in den Oktober hinein. Sobald die ersten stacheligen Fruchthüllen aufplatzen und die Kastanien zu Boden fallen, beginnt die Suche. Fündig wird man vor allem dort, wo Rosskastanien wachsen. In Parks, auf Spielplätzen, an Alleen, Waldrändern oder entlang von Spazierwegen. Oft lohnt sich ein Blick unter große Kastanienbäume. Denn dort verstecken sich zwischen Laub und Gras die glänzenden braunen Früchte.

Besonders schön ist das Sammeln kurz nach einem windigen oder regnerischen Tag. Dann liegen häufig viele frische Kastanien auf dem Boden und die Suche wird fast zum kleinen Herbstspaziergang mit Schatzsuche. Am besten werden nur Kastanien gesammelt, die bereits auf dem Boden liegen. Die Früchte vom Baum zu schlagen ist nicht nötig – und kann für Mensch, Baum und Tiere schnell unangenehm werden.
Was darf man sammeln?
Nicht überall darf einfach gesammelt werden. In Naturschutzgebieten, auf privaten Grundstücken oder an entsprechend gekennzeichneten Flächen gelten besondere Regeln. Deshalb lohnt sich ein kurzer Blick auf die Hinweise vor Ort.
Ansonsten gilt, lieber bewusst sammeln statt möglichst viel. Ein Beutel voller Kastanien ist schnell gefüllt. Für ein paar schöne Herbstideen braucht es aber selten einen ganzen Sack. Was nicht gebraucht wird, darf einfach liegen bleiben. Vielleicht freut sich darüber noch jemand anderes.
Und dann?
Der Beutel ist voll und die Herbstschätze sind zu Hause angekommen. Was daraus werden kann, ist schon wieder ein kleines neues Abenteuer. Ob Basteln, Sortieren, Spielen oder einfach nur Staunen. Die gesammelten Kastanien dürfen jetzt zeigen, was in ihnen steckt.
